Die Geschichte vom schwarzen und weißen Wolf:

Ein Stammesältester der Cherokee sitzt mit mehreren Kindern am Feuer. Die Kinder fragen den Großvater warum Menschen streiten. Er antwortet, nun wir alle haben einen weißen und einen schwarzen Wolf in unsere Brust.

Der weiße steht für all das Gute:

Frieden, Liebe, Hoffnung, Demut, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Güte, Großzügigkeit und Wahrheit.

Der schwarze für all das schlechte: Zorn, Neid, Trauer, Angst, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Groll, Minderwertigkeit, Lüge, falscher Stolz.

Zwischen diesen beiden Wölfen findet ein ewiger Kampf statt, und auch im Inneren von jedem von uns, denn wir alle tragen diese beiden Wölfe in uns. Eines der Kinder fragt den Großvater, welcher der Wölfe gewinnen würde. Der Großvater antwortet, der den du fütterst.


So bekannt mir diese Geschichte bis hierhin war, so kurz kam ich mit ihr. Meditation hin, Meditation her, es gibt Situationen im Leben, ...na ihr wisst. "Killing them with kindness takes much longer then i thought", find ich einen schönen Satz.

Ich schlage hier mal einen Haken und erzähl von meinem kleinen weißen Wolf, den ich seit vergangenem Jahr habe. Kaya ist jetzt noch keine acht Monate alt, eine weiße Schäferhündin und echter Schatz! Gestern ist uns ein Zweiergespann von Jack-Russel Terriern entgegen gekommen. Zwei furchtbare Viecher unter uns gesagt. Wir haben schon ihre Bekanntschaft gemacht. Schon von weitem fangen die beiden wieder an rum zu kleffen, Zähne zu fletschen und auf Kaya zu zu stürmen, gestern sogar mit schnappen. Kaya kennt sowas nicht, kann das garnicht einordnen, und verkriecht sich zwischen meine Beine. Dabei ist sie wirklich groß, auch für eine Schäferhündin in ihrem Alter. Ohne zu übertreiben, sie schluckt teilweise Knochen runter die so groß sind wie einer der Terrier. Ok, leichte Übertreibung, aber wirklich nur leicht.

Ich hoffe inständig, dass sie bald ihre eigene Größe erkennt und sinnvoll / friedensbringend einzusetzen weiß, denn man kann erahnen, dass es sonst irgendwann nach hinten los geht, für Alle.


Und nun zurück zur Geschichte der Wölfe. Tatsächlich geht die ursprüngliche Geschichte nämlich weiter:

"Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.



Nur bedenke, wenn du nur den weißen Wolf fütterst, wird der Schwarze hinter jeder Ecke lauern, auf dich warten und wenn du abgelenkt oder schwach bist wird er auf dich zuspringen, um die Aufmerksamkeit zu bekommen die er braucht.

 Je weniger Aufmerksamkeit er bekommt, umso stärker wird er den weißen Wolf bekämpfen. Aber wenn du ihn beachtest, ist er glücklich. Damit ist auch der weiße Wolf glücklich und alle beide gewinnen.“

Denn der schwarze Wolf hat auch viele wertvolle Qualitäten – dazu gehören Beharrlichkeit, Mut, Furchtlosigkeit, Willensstärke und großes intutives Gespür, Aspekte, die Du brauchst in Zeiten, wo der weiße Wolf nicht weiter weiß, denn er hat auch seine Schwächen.

Du siehst, der weiße Wolf braucht den schwarzen Wolf an seiner Seite. Beide gehören zusammen. Fütterst du nur einen, verhungert der andere und wird unkontrollierbar. Wenn du beide fütterst und pflegst wird es ihnen gut tun und ein Teil von etwas Größerem, das in Harmonie wachsen kann. 

Füttere beide und du musst deine Aufmerksamkeit nicht auf den inneren Kampf verwenden müssen. Und wenn es keinen inneren Kampf gibt, kann man die innere Stimme, der alles wissenden Führer hören, die dir in jeder Situation den richtigen Weg deutet.

Frieden, meine Kinder, ist die Mission der Cherokee, ist das Leben.

Ein Mann, der den schwarzen und weißen Wolf in Frieden in sich hat, der hat alles. 



Ein Mann, der in seinen inneren Krieg gezogen wird, der hat nichts.

Es geht um die innere Harmonie und den Frieden in uns."


Was ich noch interessant an der Sache finde:

schwarze Wölfe sind von Natur aus kleiner, als weiße.

Auch schwarze Schäferhunde, wir kennen einen, "Milo" ( auch ein Schatz ), sind kleiner als weiße. Milo ist über ein Jahr und Kaya gute zehn cm größer, bisher. Weiße Wölfe sind noch mehr, als andere Unterarten der Wölfe, am Rudel orientiert und solidarischer. Weiße Schäferhunde wesentlich sensibler als andere Schäferhunde.






"Die Ereignisse in unserem Leben basieren auf einer zeitlichen Abfolge, aber in ihrer Bedeutung für uns, finden sie ihre eigene Ordnung.

Der ununterbrochene Faden der Enthüllung."


Eudora Welty




Ab 2012 nahm ich Sachen wahr, für die es keine Erklärung zu geben schien. Jedenfalls keine die mit dem in Einklang stand, die sie in mir auslösten. Ich fasse mich an dieser Stelle kurz, weil was und wie ich es wahrnahm, ein eigener Artikel wäre. Jedenfalls führte dies dazu, dass ich 2014 vor der Entscheidung stand, mich entweder in eine stationäre Psychatrie einweisen zu lassen und verschiedene Arten von " Wahnvorstellungen" medikamentös behandeln zu lassen, oder zu versuchen dies "auf eigene Faust in den Griff zu bekommen".

Ich entschied mich für zweitere Variante und ich danke Gott und mir Selbst dafür.

Von dem Moment ( dieser Entscheidung ) an, schien ich von höherer Instanz Hilfe zu bekommen. Ich lernte Leute kennen, die mich nicht für verrückt hielten und auch nicht, was ich wahr nahm. Dadurch wurde meine eigene Angst und Sicht auf das " was mit mir, oder besser vor mir geschah", geringer. Es öffnete sich quasi vor meinen Füssen ein Weg, der vorher nicht da war.

Ein Bekannter meinte vor kurzer Zeit zu mir: "Warum hörst du denn nicht auf die Ratschläge Anderer?" Schwierige Frage / eigentlich nicht ), mit langer Geschichte. Ich versuche sie zu beantworten.

Ein Punkt ist der, dass ich auch von guten und engen Freunden schizophren benannt wurde, nachdem ich mich, was mir nicht leicht viel, geöffnet hatte. Nun, wie erwähnt, war der Psychiater anderer Meinung, nämlich der, dass Schizophrene nicht die Möglichkeit in Erwägung ziehen, verrückt zu sein. Das mag banal klingen, für mich ein riesiger Unterschied, ob schizophren, oder an Wahnvorstellungen leidend. Was ich daraus lernte, war das wir Menschen oft dazu neigen, unwissend sehr viel von sich geben, in Schubladen stecken und auch fallen lassen, wenn man ihnen "zuviel" wird. ( Ich will mich da nicht unbedingt als Ausnahme darstellen )

Und vorallem, dass nicht jeder Rat, so gut er vielleicht gemeint ist, der Richtige für einen ist.

Ein weiterer Grund ist, dass ich dazu erzogen wurde, den Mund zu halten, erst recht wenn ich anderer Meinung war. Nicht unnötig, und schon garnicht unangenehm aufzufallen, und so weiter.

Auf dem Weg den ich ab 2014 ging, fiehl mir an unterschiedlichsten Orten immer wieder ein und das gleiche Buch ins Auge. ( Es handelt sich um ein sehr großes und rotes Buch von C. Palmen und ich las damals viel ). Es war, als würde mich dieses Buch verfolgen, und obwohl mich der Inhalt nicht weiter auf Anhieb interessierte, irgendwann schaute ich es mir genauer an.


Hier das Vorwort:



Seither ist viel passiert.

Ich weiss nicht, was alles aus mir gelöst wurde ( "Schwarzmagie; und ich 🤢 ", " Blockaden ", " Das Chanten; ...und ich 🙉 " ), aber es ist viel!


Neulich las ich diesen Text, mir wurde heiß und eines meiner wichtigsten und vielleicht auch größten Themen wurde mir bewusst.


Warum ich das alles hier bloss lege, ist nicht weil ich mich erklären möchte.

Ich habe sehr viele junge Frauen während der Wartezeit in der Psychatrie gesehen, mit verbundenen Unterarmen. Ich lese sehr viel, von vorrangig Mädchen und Frauen, mit sehr dunklen Vergangenheiten und großer Hilflosigkeit. Und ich habe den Eindruck was Ihnen gemein ist, zum einen die fehlende Selbstliebe, ja. Aber auch und vielleicht deshalb, weil sie ihre eigene Kraft nicht wahrnehmen. Angst vor ihr haben, weil sie Andere wichtiger nehmen als sich selbst und mit ihnen geduldiger sind, als mit sich. Noch immer neigen sie dazu, mehr zu geben als zu nehmen und eigene Bedürfnisse und Wünsche hinten anzustellen. Viele, besonders Frauen, haben blockierende Energien im Kehlkopfchakra 😷. Es ist oft sinnvoll, die Meinung von anderen zu hören und prüfen. Es ist auch sinnvoll, die eigene klar zu äussern und zu vertreten. Lass dich für diese nicht respektlos behandeln, manipulieren und mundtot machen.

Vergebe dir selbst und ihnen für das was war oder ist, in Liebe und folge dem was für dich richtig und wichtig ist.


"die Zeit ist reif ". Die typisch weiblichen UND auch männlichen Eigenschaften, meist unbewusst verinnerlicht, dürfen und können geklärt, gereinigt und gestärkt werden.

Es ist wichtig Kreise zu finden, oder zu bilden, mit Seelengefährten.

Wir wissen, dass es für uns Frauen nicht darum geht Männer nachzuahmen, aber:


was ich gelernt habe, ist,

dass Freunde und Vertrauen zu Menschen sehr wichtig sind.

Das aber, in letzter Instanz, ich mir vertrauen muss.

Das die Liebe zu mir Selbst genauso wichtig ist die Liebe zu Anderen und nicht weniger.

Das sich manchmal, in Folge dessen Wege trennen, und sich neue, passendere Wege ergeben.

Das man lernen muss, wenn es verlernt wurde weil man zugemüllt wurde von Beginn an,

davon wie man zu sein hat, sich zu verhalten hat, zu denken, zu sagen hat und zu glauben hat, wieder die eigene, innere Stimme zu hören.

Dieser zu vertrauen, sie zu äussern und Folge zu leisten.


Es mag sein, dass man sich manchmal irrt.

Das Resultat ist aber, das man lernt.

Wenn du dies nicht tust, bleibst du immer was andere gern hätten.

Du zerreisst dich, weil du es nie Allen recht machen kannst.

Und vorallem verlierst du dich Selbst.

Und das ist, was dir passieren kann.

Du vergeudest deine kostbare Zeit, Chancen, Wege, Menschen, dein eigenes Leben.


Du bist nach dem Abbild Gottes geschaffen:


"Ihr seid das Gute und Erbarmen und Mitgefühl und Verständnis.

Ihr seid Friede, Freude und Licht.

Ihr seid Vergebung, Geduld, Stärke und Mut,

Helfer in Zeiten der Not,

Tröster in Zeiten des Leids,

Heiler in Zeiten der Verletzung,

Lehrer in Zeiten der Verwirrung.

Ihr seid tiefste Weisheit und höchste Wahrheit,

der höchste Frieden und die großartigste Liebe."


Aus "Gespräche mit Gott"


Er innere dich!


Mit ca 7 Jahren wollte ich Sängerin werden. Im Booklet einer Kassette waren die Texte abgedruckt und so gut es mir, ohne ein Wort englisch zu verstehen, möglich war lernte ich den Text von meinem damaligen Lieblinglied auswendig und sang im Kinderzimmer im Duett mit den Bangles "eternal flame". Ich weiß nicht, ob meine Mutter wusste was sie tat, jedenfalls gab sie mir ein Diktiergerät, damit ich besser "üben" konnte. Meine Gesangskarriere war in Bruchteilen von Sekunden beendet 😳🤐

Vielleicht war die damalige Technik schuld 🤷‍♀️

Ich mied diesen Teil des "Selbstausdrucks" ( mehr zu: " Blockaden " ) im festen Glauben, dass es das Beste für Alle wäre, erfolgreich, bis Yoga und mein damaliger Lehrer mich damit konfrontierten.

Das Om und andere Mantren waren eine unglaubliche Überwindung für mich. Ich nahm sogar an einen Schauspielworkshop teil, um mit Stimmübungen Besserung zu erzielen, was die Lage keineswegs besserte, eher verschlimmerte.

Warum ich mich derart peingte, war die Tatsache das ich spürte, dass irgendwas geschah. In meinem Fall sehr viel entspannter beim chanten mit vielen Leuten, wo meine Stimme in der Masse unterging und mir ein Gefühl der Sicherheit gab. Irgendwann, ohne Grund im Aussen, war der Knoten geplatzt. Und es kam der Moment, wo ich als Yogalehrerin vorne sass und das OM tönte, unbeschreiblich!

Wenn wir chanten erzeugt dies Schwingungen / Vibrationen in unserem Körper. Es bewegt die Zellen, bringt mit Leichtigkeit ( je nachdem 😂 ) Bewegung in Teile unseres Körpers, auch des feinstofflichen. Die hier dargestellten verschiedenen Silben sind den jeweiligen 7 unserer Hauptchakren zugeordnet.

( Mehr zu den Chakren in " 7 Stufen zur Erlösung " ). Ein Weg die Hauptleitbahnen und Chakren entlang unserer Wirbelsäule zu reinigen und klären. Ich bevorzuge relativ schnell, wiederholend von unten nach oben, die letztere der beiden OM Silben bleibt tonlos. Aber wenn wir dies nicht in der Gruppe üben, findet man seinen eigenen Rhythmus.

Es lohnt sich 🌈🌱

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